Töpfer-App
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Hilfe · Nachschlagen

Benutzerhandbuch

Die Beispiele zeigen die wichtigsten Bedienelemente so, wie sie in der App aussehen.

1. Werkstück anlegen und wiederfinden

Auf der Übersicht die Regenbogen-Schaltfläche „+ Werkstück“ wählen. Die kurze Anlage folgt der Reihenfolge Titel, Status, Ton und Notizen. Den Ton wählst du aus deiner Werkstatt oder gibst Ton und Hersteller direkt in das Freitextfeld ein. Neue Werkstücke starten mit „In Arbeit“; schon beim Anlegen oder später beim Bearbeiten kannst du auch „In Planung“ oder „Fertig“ wählen. Das Suchfeld „Suche nach Werkstück, Ton oder Glasur“ sowie Inhalts- und Statusfilter helfen später beim Wiederfinden. Auf breiten Bildschirmen ordnet die Übersicht ihre Karten automatisch in zwei oder drei Spalten an; Bild, Titel, Ton und Status bleiben dabei vollständig sichtbar. Über „Werkstück bearbeiten“ in der Werkstückansicht kannst du Titel, Status, Ton und Notizen jederzeit ändern. Eigentümer und Administratoren finden dort auch „Werkstück löschen“. Die anschließende Sicherheitsabfrage entfernt das Werkstück samt Fotos, Bränden, Glasuraufträgen und Freigaben dauerhaft.

Meine Werkstücke+ Werkstück
Mein WerkstückFrühstücksschaleG&S 468
In Arbeit

2. Fotos, Brände und Glasuren

Diese drei Aktionen haben denselben Regenbogen-Look, weil sie gleichwertige Schritte der Dokumentation sind. Die neutralen Creme-Schaltflächen führen zurück oder öffnen Nebenfunktionen.

+ Foto+ Brand+ Glasur
Noch kein Foto vorhanden.Tippe hier, um ein Foto hinzuzufügen.
  1. Bei Fotos kannst du aus der Galerie bis zu zehn Bilder gleichzeitig wählen oder die Kamera öffnen. Ein angetiptes Bild öffnet eine Ansicht zum Zurück- und Weiterblättern. Nach dem letzten Bild beginnt „Von vorne“ wieder beim ersten. Zum Sortieren eine Fotokachel kurz gedrückt halten und dann ziehen; normales Wischen scrollt weiter. Die kleinen Pfeile sind eine optionale Alternative für präzises Antippen oder Tastatur. Das Galeriefoto bleibt dabei markiert. Über das Mülleimersymbol öffnest du eine Sicherheitsabfrage zum endgültigen Löschen.
  2. Beim Brand eine gespeicherte Brandkombination aus Temperatur und Ort auswählen oder beide Werte frei eintragen. Das Stiftsymbol öffnet einen vorhandenen Brand zum Bearbeiten.
  3. Beim Glasurauftrag stehen neben deinen eigenen auch lesbar freigegebene Glasuren zur Auswahl; diese nennen kurz „geteilt von“ und den Benutzernamen. Die Nutzung verändert nie die Originalglasur. Entfällt eine Freigabe später, bleibt dein bereits dokumentierter Auftrag weiterhin sichtbar.
  4. Beim Glasurauftrag 1, 2 oder 3 Schichten direkt antippen oder die freie Zahl in das vierte gleich große Zahlenfeld eintragen. Es ist stets genau eine Auswahl aktiv: Die freie Zahl entfernt die Markierung von 1–3; beim Antippen von 1–3 bleibt die freie Zahl für später stehen, ist aber nicht mehr aktiv. Die Positionskacheln lassen sich mehrfach auswählen.
  5. In der Werkstückansicht kannst du die Glasuraufträge in ihre tatsächliche Aufbringungsreihenfolge bringen: Eine Kachel kurz gedrückt halten und nach oben oder unten ziehen; normales Wischen bleibt zum Scrollen reserviert. Zugeordnete Fotos erscheinen direkt kompakt in der jeweiligen Kachel. Das Stiftsymbol öffnet die Bearbeitung.

3. Status und Freigabe

Eigene Werkstücke können als fertig markiert und jederzeit wieder geöffnet werden. Freigegebene Werkstücke stehen getrennt in der Übersicht und nennen den Eigentümer. Bei deinen eigenen Werkstücken steht außerdem direkt „Geteilt mit“ samt Benutzernamen. Das Symbol mit den drei verbundenen Punkten öffnet die Freigabeverwaltung; es wird bei Werkstücken, Glasuren und Glasurproben einheitlich verwendet. Beim Bearbeiten einer Glasur steht es direkt oben neben „Änderungen speichern“. Im Freigabe-Dialog werden nur Benutzernamen angezeigt, keine E-Mail-Adressen; Administratorkonten sind keine Freigabeziele und erscheinen dort nicht. Für jede Person wählst du „Nur ansehen“ oder „Bearbeiten“. Bearbeiter dürfen das Werkstück samt Fotos, Bränden und Glasuraufträgen ändern, aber keine weiteren Freigaben vergeben.

Als fertig markierenFreigabe verwalten
Geteilt mit: marie · BearbeitenGroße VaseFertig

4. Werkstatt, Glasurproben und Sicherung

In Werkstatt pflegst du Ton, Brandkombinationen und Glasuren. Beim Ton kannst du neben Hersteller, Sorte und Brennbereich auch Schamotteanteil und Schamottekörnung hinterlegen. Eine Brandkombination verbindet eine Temperatur mit einem Brennort oder Ofen. Die Sammlung zeigt deine Glasuren mit Suche und Filtern; die Anlage und Bearbeitung öffnen jeweils eine eigene, kompakte Seite. Neben Hersteller, Name und Brennbereich kannst du Informationen frei notieren sowie unter Eigenschaften das Fließverhalten und Lebensmittelecht als Ja oder Nein markieren. Nicht dokumentierte ältere Werte gelten als Nein. Zeigt eine Glasur eine Probe, erscheint deren Galeriefoto direkt in der Sammlung.

Unter Herstellerkatalog wählst du Mayco-, BOTZ- oder AMACO-Glasuren aus, die anschließend in deiner Sammlung stehen. Alle importierten Einträge eines Herstellers sind sichtbar. Die Herstellerauswahl und Suche stehen oben, die Ergebnisliste darunter – auf breiten Bildschirmen in zwei gut lesbaren Spalten. Über „Mehrfachauswahl“ markierst du auf Touch-Geräten oder mit der Maus beliebig viele Einträge und übernimmst sie gemeinsam. Die Einzelübernahme arbeitet direkt in der Liste und bleibt auch hinter einem Reverse Proxy ohne Seitenwechsel zuverlässig; bei abgelaufener Anmeldung oder einem Fehler erscheint eine verständliche Meldung am jeweiligen Eintrag.

Beim Bearbeiten einer Glasur speicherst du mit „+ Probe“ zunächst alle Änderungen und öffnest danach direkt eine neue Probe mit dieser Glasur vorausgewählt. Eigene Glasuren können dort auch nach einer Sicherheitsabfrage gelöscht und über das Teilen-Symbol einzeln freigegeben werden. Das gleiche Symbol bei der Sammlung gibt alle eigenen Glasuren gesammelt lesbar frei. Werkstückaufträge werden beim Löschen entfernt; Fotos bleiben als allgemeine Werkstückbilder erhalten. Eine Probe ohne weitere Glasur wird mit ihren Bildern gelöscht.

Unter Glasurproben dokumentierst du gebrannte Teststücke mit einem oder mehreren Bildern. Wähle danach alle verwendeten Glasuren aus und verwende für Temperatur und Brennort dieselbe Brandkombination wie beim Werkstückbrand – oder trage beide Werte frei ein. Bereits gewählte Glasuren stehen oben zusätzlich als kompakte Liste. Für jede davon dokumentierst du getrennt Art des Auftrags, 1, 2, 3 oder frei gewählte Schichten und eine oder mehrere Positionen (oben, Mitte, unten, links, rechts oder vollflächig); über „Entfernen“ kannst du sie direkt wieder abwählen. Ein angetipptes Probenbild öffnet die gleiche Vollbildgalerie wie ein Werkstückbild. Das Galeriefoto steht immer zuerst, und die Galerie blättert in beiden Richtungen endlos weiter. Bilder lassen sich kurz gedrückt sortieren, per Mülleimer nach Sicherheitsabfrage löschen und als Galeriefoto für die Übersicht festlegen. Über das Teilen-Symbol teilst du eine Probe gezielt, über das Symbol in der Probenübersicht alle eigenen Proben gesammelt mit anderen aktiven Benutzern. Diese sehen sie in ihrer Werkstatt, bleiben aber immer im Nur-ansehen-Modus.

Listen laden Bilder beim Scrollen verzögert, damit längere Sammlungen flüssiger bleiben. Beim Zurückkehren aus einer Unteransicht stellt die App auf langen Seiten die vorherige Scrollposition wieder her. Übernommene Glasuren dürfen persönlich geändert werden; ihre Katalogbasis bleibt erkennbar und andere Benutzer sehen deine Änderungen nicht. Mayco kann regelmäßig abgeglichen werden; BOTZ und AMACO werden bewusst nur einmalig importiert. Als Administratorin oder Administrator öffnest du Sicherung, um die gesamte Sammlung herunterzuladen oder wiederherzustellen.

◒ Ton♨ Brandkombinationen◌ Glasuren▧ Proben✦ Katalog
Vollständiges BackupHTML-Archiv

Bildvorschauen

In längeren Übersichten lädt die App kleine, geschützte Bildvorschauen. Das Originalfoto bleibt unverändert gespeichert und wird erst beim Öffnen in der Vollbildansicht geladen. Auf dem Smartphone bleiben Vorschau, Werkstücktitel, Ton und Status nebeneinander sauber lesbar; lange Bezeichnungen brechen dabei um. Nach einem Update kann die Administration die vorhandenen Vorschauen einmalig auf dem NAS erzeugen; die genaue Anweisung steht in der NAS-Einrichtung.

Farbcode

HauptaktionNavigation / NebenaktionHTML-ArchivKritische Aktion

Rot wird nur dort verwendet, wo Daten ersetzt oder gelöscht werden können. Karten, Eingabefelder, Auswahlkacheln, Hinweise und Bildbedienung greifen in Hell, Dunkel und Systemdarstellung auf dieselben Farbrollen zurück und bleiben dadurch kontrastreich lesbar.

5. Hilfe, Darstellung und Anmeldung

Über Hilfe ▾ in der Navigation öffnest du direkt das Untermenü. Dort startet der Klickleitfaden eine Führung mit Erklärung der sichtbaren Bereiche; das Handbuch bleibt jederzeit erreichbar. Das Darstellungssymbol schaltet bei jedem Klick direkt zwischen System, Hell und Dunkel um. Der Tooltip zeigt dir, welche Einstellung als Nächstes gewählt wird. Hell und Dunkel bleiben in diesem Browser gespeichert; System folgt wieder deinem Gerät. Administratoren finden Benutzer, Mailprotokoll und Sicherung gebündelt unter Administration ▾.

Bei der einmaligen Einrichtung gibst du neben Name und E-Mail-Adresse auch einen Benutzernamen an. Mit diesem oder deiner E-Mail-Adresse kannst du dich anschließend anmelden. Beim Login legt „Angemeldet bleiben“ eine Anmeldung auf diesem Gerät ab. Die Dauer kann die Administration über die Umgebungsvariablen festlegen. Zum Schutz der Konten begrenzt die App wiederholte Anmeldungen, Passwort-Resets und Registrierungen; nach zu vielen Versuchen wartest du kurz und probierst es später erneut.

6. Konto, eigenes Archiv und Löschung

Unter Konto kannst du Name, Benutzername und E-Mail-Adresse ändern. Für eine neue E-Mail-Adresse wird zusätzlich das aktuelle Passwort verlangt. Das Passwort änderst du getrennt im Bereich „Sicherheit“. Unter Darstellung entscheidest du außerdem pro Konto, ob die Sortierpfeile bei Fotos und Glasuren angezeigt werden.

Mit „Meine Daten herunterladen“ speicherst du ein lesbares HTML-Archiv deiner eigenen Werkstücke, Fotos, Glasuren, Töne und Brandkombinationen. Mit dir geteilte Werkstücke anderer Personen fehlen bewusst.

Die vollständige Kontolöschung entfernt eigene Werkstücke, Fotos, dokumentierte Glasuraufträge und Werkstattdaten. Sie verlangt drei bewusste Schritte: aktuelles Passwort, das Wort „LÖSCHEN“ und das Kontrollkästchen. Das letzte aktive Administratorkonto ist geschützt.

7. Automatische Sicherung und Katalog

Der Administrator kann auf dem NAS eine tägliche Aufgabe für vollständige ZIP-Sicherungen mit Datenbank und Fotos sowie eine wöchentliche Aufgabe für den Mayco-Katalog einrichten. BOTZ und AMACO werden im Herstellerkatalog über einen einmaligen Import geladen und erhalten keinen Hintergrundjob. Die Katalogaufgabe aktualisiert ausschließlich verknüpfte Mayco-Glasuren; manuell angelegte Einträge werden nicht verändert. Details stehen in der NAS-Einrichtung.

8. Registrierung und Benutzer administrieren

Über „Registrieren“ auf der Login-Seite kann ein neues Konto beantragt werden. Es bleibt zunächst deaktiviert. Aktive Administratorinnen und Administratoren erhalten eine E-Mail und schalten das Konto unter Benutzer frei. Die Registrierung kann in der Serverkonfiguration auch vollständig abgeschaltet werden.

Als Administratorin oder Administrator kannst du unter Benutzer neue Konten anlegen, bestehende Konten deaktivieren und später wieder reaktivieren. Deaktivierte Konten können sich nicht mehr anmelden; ihre Daten bleiben zunächst erhalten. Die betroffene Person erhält bei Aktivierung, Deaktivierung oder vor einer Löschung eine Information per E-Mail.

Unter Mailprotokoll siehst du als Administration, ob ein Versandversuch an den SMTP-Server erfolgreich übergeben wurde. Es ist kein Zustellnachweis. Das Protokoll enthält weder E-Mail-Adressen, Betreffzeilen noch Nachrichteninhalte; bei einer Kontolöschung wird der Empfänger anonymisiert. Die Aufbewahrungszeit legst du mit MAIL_LOG_RETENTION_DAYS fest.

Für eine vollständige Löschung wählst du beim gewünschten Konto „Löschen“. Die abschließende Bestätigung verlangt dein aktuelles Administrationspasswort, das Wort „LÖSCHEN“ und das Kontrollkästchen. Dabei werden auch die eigenen Daten dieses Kontos entfernt. Das eigene Konto verwaltest du unter „Konto“.

9. Datenschutz

Der Link „Datenschutz“ im Footer ist vor und nach der Anmeldung verfügbar. Dort stehen verantwortliche Person, gespeicherte Daten, Freigaben, Passwort-E-Mails, Sicherungen und Kontaktmöglichkeiten.

Glasurfilter

In der eigenen Glasursammlung lassen sich Hersteller, Eigenschaften und Freigaben kombinieren. Bei der Brenntemperatur genügt ein Wert wie 1220; angezeigt werden alle Glasuren, deren dokumentierter Brennbereich diese Temperatur einschließt.

Glasurbestand und Oberflächen

Unter Meine Glasuren öffnet „+ Glasur“ die eigene Anlegeseite. Oberfläche, Fließverhalten und Lebensmittelechtheit wählst du über gleichartige Kacheln; für die Oberfläche ist genau Glänzend oder Matt möglich. Der Bestand nutzt Symbole für Verfügbar, Fast leer und Leer; der Warenkorb-Haken „Nachbestellen“ bleibt unabhängig. Mit „+ Probe“ speicherst du eine neue Glasur zuerst und dokumentierst danach ohne Zwischenschritt eine bereits vorausgewählte Probe. Anschließend kehrst du zur vorherigen Glasurübersicht einschließlich ihrer Filter zurück. Die Suche ist direkt als Suchfeld erkennbar. Filter, Eigenschaften und Freigaben lassen sich kombinieren; die Eigenschaften enthalten auch Glänzend und Matt. Die Freitextsuche berücksichtigt Hersteller, Name, Kennung, Brennbereich, Notizen und dokumentierte Eigenschaften.

Ton bei Glasurproben

Beim Anlegen oder Bearbeiten einer Glasurprobe kannst du unter „Verwendeter Ton“ eine Sorte aus deiner Werkstatt auswählen. Die Auswahl bleibt optional, damit ältere Proben unverändert lesbar bleiben. Der Ton erscheint anschließend kompakt in der Proben-Galerie und in der Detailansicht.